| Naturschutz Illnau-Effretikon
Bilder |
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| Die Stechpalmen sind ein Schmuck unserer Wälder. Sie bilden als
buschiger Unterwuchs zusammen mit den Buchen eine Pflanzengemeinschaft.
Bei den Stechpalmen gibt es Weibchen und Männchen, wobei die Weibchen
wegen ihrer roten Beeren geschätzt werden. Es dauert Jahre, bis die
Pflanzen Beeren tragen und sicher ist, welches Geschlecht die Pflanze hat.
Zitat aus der Zürcher Volksbotanik: Ilex aquifolium, Echte Stechpalme: „Palmetörn” im Bezirk Horgen und Gossau. „Edelpalme” werden in den Bezirken Pfäffikon und Hinwil die hochgewachsenen Exemplare genannt, deren Blätter zum grossen Teil keine Stacheln besitzen. Diese mit Früchten behangenen Zweige stehen im Kanton Zürich unter Schutz. Das Abschneiden von mehr als fünf Pflanzen-Zweigen ist untersagt (§4 VO Pflanzenschutz). |
Eisvogel: Vogel des Jahres 2006 Der exotisch anmutende Vogel mit seinem schillernd blau-orangen Kleid
überrascht Spaziergängerinnen und Spaziergänger zuweilen
im Örmis oder im Wildert. Wenn die Weiher zugefroren sind, taucht
er auch am Grendelbach auf. Da sitzt er auf einem über das Wasser
hängenden Ast und späht nach kleinen Fischen. Mit raschem Stosstauchen
holt er sich die begehrte Nahrung.
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Eisvogel nach dem Tauchen Foto: Max Reutlinger 3.Juli 2005 15:07 Nikon D100, 1/80 sec. F/6.3, 200mm Ort: Thurgau, Schweiz, in der Nähe seiner Niströhre. |
Unscheinbare, aber raffiniert gebaute Früchte Auch im Spätsommer und Herbst gibt es in der einheimischen Natur Sehenswertes, z.B. die Früchte der Storchenschnabelblüten, die ihre reifen Samen wegschleudern und so neue Standorte für ihre Jungpflanzen erreichen. Im Bild oben links sieht man eine Blüte mit noch nicht ganz reifem, fünfteiligen Fruchtknoten. Darin befinden sich die Samen. Wenn sie reif sind, trocknen ihre Griffel bei schönem Wetter aus und geraten dadurch unter Spannung. Schliesslich rollen sie sich mit hörbarem Geräusch schnell zurück, wobei die Samen meterweit von der Pflanze weggeschleudert werden (Bild rechts). |
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Diese Blumen blühen bei Effretikon im August: Schwalbenwurz-Enzian, Gentiana asclepiadea |
Ein aktuelles Blumenorakel,
das raukenblättrige Kreuzkraut (Senecio erucifolius)
Das raukenblättrige Kreuzkraut ist ein hochwüchsiger Körbchenblütler, der in den letzten Jahrzehnten immer häufiger geworden ist. Man findet es überall an Wegrändern und als Unkraut in Gärten. Es blüht im September. Zählt man die Zungenblüten eines Köpfchens in der Weise des alten Blumenorakels: "sie (er) liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich, u.s.f." so erlebt man bei dieser Pflanze meist den günstigen Ausgang: "liebt mich". Das kommt daher, dass die Blumen fast stets 13 Zungenblüten haben, also eine ungerade Zahl. 13 ist eine Zahl aus der Fibonacci-Folge: 1 1 2 3 5 8 13 21 34 . . , in der jede Zahl die Summe der beiden vorangehenden ist. Bei Blüten treten Fibonaccizahlen bevorzugt auf: Viele sind 5-zählig, andere 8-, weitere 13-zählig. Warum ist das so? Wie schaffen es z.B. die Kreuzkräuter recht zuverlässig, 13-züngige Köpfchen zu bilden? Können sie zählen? Peter Peisl |
Waldkauz
Am 30.4.2005 lehnt sich der Waldkauz Nestling vom Holziberg noch zum "Fenster" hinaus und besichtigt neugierig die grosse Welt. Am 1. Mai avancierte er zu Ästling. Die Parasiten suchten an der Aussenseite des Eulenkastens nach ihrer Futterquelle; das Opfer war ausgeflogen. |
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Einbruch!
Ein Specht hat offenbar geplündert. Eine nettere Erklärung wäre, dass dem Specht der Einstieg zu klein war und er den Kasten für seine eigene Brut brauchte. Um dies zu verhindern, müsste der ganze Kasten mit Blech gepanzert werden. Eine brauchbare Alternative ist Holzbeton, der auch Änderungsversuchen von Spechten standhält. |