| Naturschutz Illnau-Effretikon
Jahresbericht für das Vereinsjahr 2003 |
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Jahresbericht für das Vereinsjahr 2003 zu
Händen der 3. Generalversammlung vom 20. Februar 2004
Geschätzte Anwesende
In diesem Jahr bin ich die Aufgabe, das Jahr 2003 Revue passieren zu
lassen, mit sehr gemischten Gefühlen angegangen.
Zum Einen war es eine Freude wieder über ein abwechslungsreiches
Veranstaltungsjahr berichten zu können. Zum Anderen galt es aber auch,
sich noch einmal mit der traurigen Tatsache auseinander zu setzen, dass
mit Willi Kaufmann, Paul Hilfiker und Guido Ferrari 3 Mitglieder unseren
Verein für immer verlassen haben.
Wir haben mit Ihnen nicht nur gute und langjährige Freunde verloren,
sondern auch einen Teil unserer Geschichte. Gerade Willi und Paul waren
Urgesteine des Naturschutzes in unserer Gemeinde und haben bereits Nistkasten
kontrolliert und Riedwiesen gemäht lange bevor das Wort Naturschutz
ein Begriff für mich war. Wir werden Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.
Nun zum Programm 2003
Auch in diesem Jahr wurde wieder ein gemeinsamer Veranstaltungskalender
zusammen mit der Stadt herausgegeben. Die Veranstaltungen waren alle sehr
gut besucht und haben eine erfreulich hohe Zahl von „Nicht-Mitgliedern“
angesprochen.
Ab Mai stand uns ein neuer attraktiver Flyer zur Verfügung, der
an den Exkursionen und Standaktionen an Interessierte verteilt werden konnte
und auch auf der Gemeinde aufliegt. Vielen Dank an Barbara Leuthold für
diesen Flyer. Damit konnte ein wichtiger Punkt im Bereich verbesserter
Mitgliederwerbung erfüllt werden.
Mit Ausnahme der Pilzexkursion, die auf Grund des extrem trockenen Wetters
abgesagt werden musste, konnten alle Veranstaltungen durchgeführt
werden:
- Eine Wasservogelexkursion an den Greifensee
- Eine neuerliche Amphibienexkursion während der Sperrzeiten im
Örmis, die vor allem von Familien mit Kindern besucht worden ist
- Eine Exkursion im Wildert zum Thema Hochmoorregeneration
- und noch einmal ein Abendspaziergang entlang der Kempt
- Besonders erwähnen möchte ich noch den Wildkräutertag
mit Karin Naef, der es erlaubte, die Natur vor unserer Tür einmal
aus einem neuen, ungewohnten Blickwinkel - nämlich über den Kochtopf
- zu erleben.
- Die Standaktionen auf dem Effimärt: der Wildpflanzenverkauf
im Mai und die Schneckeninfo im Juni fanden regen Zulauf
- Ebenfalls grossen Anklang fand der Diavortrag von Markus Haab über
die Natur in unserer Gemeinde. Über einen freiwilligen Beitrag konnten
wir hier gar Einnahmen verzeichnen
- Die Pflegeeinsätze konzentrierten sich in diesem Jahr vor allem
auf die Arbeiten im Rückhaltebecken, die Robert Graf jeweils organisierte
und einen Einsatz im Talmaz. Die Goldruteneinsätze im Sommer konnte
Hardi mangels Goldruten in diesem Jahr streichen
- Die Nistkastenkontrollen wurden wiederum durchgeführt, wobei
wie im letzten Jahr keine fehlenden oder defekten Kasten mehr ersetzt worden
sind
- Die Strassensperrung Beim Örmis klappte wieder wunderbar. Auf
unseren Antrag hin wurde neu von 18.00 – 7.00 Uhr gesperrt, was sich bewährt
hat. Der Waldrandweg beim Retteneich wurde definitiv abgesperrt, um Schleichfahrten
zu vermeiden.
Es fanden 7 Höcks im Vereinslokal statt. Leider waren sie immer
noch etwas „traktandenlastig“. Der gute Vorschlag, an jedem Höck ein
Thema etwas vertiefter vorzustellen und zu diskutieren, konnte noch nicht
umgesetzt werden.
Der Brätlihöck im Juli wurde erstmals nicht beim Vereinslokal
sondern auf dem Hackenberg, zusammen mit der „Grendelbach-Arbeitsgruppe“
durchgeführt. Ich danke Röbi Graf für die Organisation dieses
Anlasses.
Der Samichlaushöck fand – nachdem dies im letzten Jahr nicht geklappt
hatte – noch einmal mit den „Chünggelern“ statt. Hier gilt mein Dank
vor allem Rosina Studer für Ihren Einsatz sowie einigen weiteren edeln
Spendern...
Fazit zu unserem zweiten Vereinsjahr
Den Elan der Vereinsgründung konnten wir auch in unser zweites Jahr retten. Die Aufgabenverteilung in die einzelnen Bereich hat wiederum gut funktioniert und die Belastung für die Einzelnen in Grenzen gehalten. Herzlichen Dank Euch allen dafür.
Unsere Veranstaltungen waren attraktiv und gut besucht und haben sicher
dazu beigetragen, uns in der Gemeinde bekannt zu machen, resp. zu halten.
Mit dem Flyer konnte jeweils ebenfalls Werbung für uns gemacht
werden. Die Neuanmeldungen im letzten Jahr erfolgten alle über den
Flyer.
In einem wichtigen Anliegen, bezüglich der Mitgliederzahl, sind wir allerdings noch nicht wirklich weitergekommen. 7 Neueintritten (Ruedi Amman, Reto Lardi, Lore Bührer, Susanne Keller, Barbara Allgaier-Leuch, Hanspeter Guggenbühl und Hans-Ludwig Bosli) stehen 4 Austritte (3 gestorben, Renate Wintsch weggezogen) gegenüber. Hier liegt sicher Raum für Verbesserung.
Es bleibt mir, allen, die zum guten und erfolgreichen Gelingen dieses
Vereinsjahres mitgetragen haben, herzlich zu danken und – wie zum Schluss
jedes Jahresberichtes – zu hoffen, dass auch das neue Jahr mit viel Freude
und Einsatz von uns allen angepackt wird.
Jacqueline Stalder
20.2.2004