Aktuelles


  • Brätliabend mit Grendelbachgruppe (verschoben!)

    Wann: 3. Sep. 2016 16:00
    Leitung: Röbi Graf
    Treffpunkt: Grillplatz Hackenberg

    Jede/r bringt das Bratgut mit, plus Salat oder Süsses für die Runde.
    Details per e-mail und auf www.naturschutz-illnau-effretikon.

  • Eine Hecke zum Schlemmen

    Wann: 4. Sep. 2016 14:20 16:00
    Leitung: Beatrix Mühletaler
    Treffpunkt: Bushaltestelle Kirche Illnau

    Wildsträucher bilden ein Schlaraffenland – u.a. als Beerenweide für Vögel und Menschen. Beim Besuch einer Wildhecke erfahren Sie, welche Vögel hier ihre Lieblingsfrüchte finden, welche Gehölze sich für den Garten eignen und welche Beeren in der Küche verwertbar sind.
    Dauer: bis 16 Uhr


Ein Mantel aus Luftbläschen schützt die Wasserspitzmaus vor Kälte und Nässe. © Prisma / Zwerver

2016: Wasserspitzmaus: für unverbaute Gewässer mit guter Wasserqualität

Die Wasserspitzmaus ist beste Werbung für unverbaute saubere Bäche. Deshalb hat Pro Natura sie zum Tier des Jahres 2016 ernannt. Das wenig bekannte Tier ernährt sich von kleinen Wasserlebewesen wie Kleinkrebse, Insektenlarven und kleinen Fischen. Am Ufer braucht die Wasserspitzmaus Deckung durch dichten Bewuchs, Baumwurzeln und Steinblöcke. Diese vielfältigen Bedürfnisse lassen sich nur an unverbauten … 2016: Wasserspitzmaus: für unverbaute Gewässer mit guter Wasserqualität weiterlesen

Buntspecht, Weibchen, Adult, auf Ast mit Futter, Langenbruck, Dürstelberg (Foto: Michael Gerber)

2016: Buntspecht: Botschafter für den Erhalt von grossen alten Bäumen

Vogel des Jahres 2016 ist der Buntspecht. Birdlife Schweiz will mit dieser Wahl darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, grosse, alte Bäume zu erhalten. Denn auf alte Bäume ist der bekannte Vogel in dreierlei Hinsicht angewiesen: in altem morschem Holz findet er nahrhafte Insektenlarven; mit dem Hämmern auf morschem Holz kommuniziert er; und alte … 2016: Buntspecht: Botschafter für den Erhalt von grossen alten Bäumen weiterlesen


Wildbienenlarven gegrillt

Weltweit ist man auf der Suche nach alternativen Lebensmitteln. Bevölkerungswachstum und Klimawandel führen zu Lebensmittelknappheit, so könnten gegrillte Heuschrecken, Mehlwurm-Muffins und andere Köstlichkeiten schon bald auf dem Speiseplan stehen. In Effretikon grillt man bereits die Larven von Wildbienen, wenn auch nicht zum Verzehr.

Nistplatz als Brennholz

Gross war die Überraschung als bei einem Rundgang am Hochwasserrückhaltebecken in Effretikon das Wildbienenhaus bis auf einen Backstein und einige Ziegel leer war. Alles Holz ist verschwunden so war es naheliegend dass es beim naheliegenden Grillplatz zu finden ist. So war es auch, zum Teil verbrannt, aber noch dümmer, nur angebrannt da man offenbar zu viel Brennholz hatte. Die im Holz überwinternden Larven haben das sicher nicht überlebt.

Leeres Bienenhotel (Photo: Röbi Graf)
Das Holz mit den Nistgelegenheiten…
Bienenhotel als Brennholz (Photo: Röbi Graf)
…ist zu Brennholz geworden

Photos: Röbi Graf

Rund 600 Bienenarten gibt es in der Schweiz. Die meisten Leute kennen aber nur die Honigbienen. Von den Wildbienen ist etwa die Hälfte bedroht. Diese nisten als unauffällige Einsiedler in Holz, Pflanzenstängel, in Böden und Schneckenhäuser. Mit dem Wildbienenhaus am Grendelbach stellen wir ihnen eine Nistgelegenheit zur Verfügung die rege benutzt wird. Offensichtlich bieten die vielen unterschiedlichen Pflanzen im Rückhaltebecken einen geeigneten Lebensraum. Leider sind die Nistgelegenheiten nun zerstört. Holz und Stängel sammeln, die Löcher bohren und das Wildbienenhaus wieder ausrüsten ist mit Arbeit verbunden, aber machbar. Die verlorene Brut aber ist nicht mehr zu ersetzen und sicherlich werden wir im nächsten Jahr einige Wildbienen vermissen mit allen Konsequenzen die ein solcher Verlust mit sich bringt.

Keine Frucht ohne Bestäuber

Inzwischen ist bekannt dass Honigbienen alleine die Bestäubung der Pflanzen nicht sicherstellen können. Wildbienen und andere Insekten haben nach neuesten Forschungen eine weitaus grössere Bedeutung. Hoffen wir, dass die gedankenlosen Täter daran denken wenn sie das nächste Mal in einen Apfel statt in eine Wurst beissen oder den Apfel noch bezahlen können wenn bei uns die Blüten wie in China von Hand bestäubt werden müssen.


Hausbesetzung im Tierreich!

So war's nicht gedacht: Kleiber hat einen Eulenkasten besetzt und zugemauert! (Photo: Silvio Grauwiler)
So war’s nicht gedacht: Kleiber hat einen Eulenkasten besetzt und zugemauert! (Photo: Silvio Grauwiler)

Beim Öffnen zur Reinigung des Kastens wird der ganze Umfang der Besetzung offensichtlich: Der Kleiber wurde von Bienen vertrieben!

Kleiber und Bienen besetzen Eulennistkasten
Kleiber und Bienen besetzen Eulennistkasten

Bilder Galerie