Aktuelles


  • Neophytenzupfen im Wildert

    Wann: 28. Jun. 2017 19:00
    Leitung: Barbara Leuthold
    Treffpunkt: Feuerstelle/Gedenkstein Wildert

    Neophyten sind eingeschleppte Pflanzen, welche die einheimische Flora verdrängen. Nur eine konsequente Bekämpfung ermöglicht Orchideen und anderen seltenen Pflanzen das Überleben.

    Leitung: Barbara Leuthold, 052 347 22 58, bleuthold@dataway.ch

  • Pflegeeinsatz der Grendelbachgruppe

    Wann: 3. Jul. 2017 18:00
    Leitung: Röbi Graf
    Treffpunkt: Grendelbach

    Damit die schöne und für Kleintiere wertvolle Ruderalflora erhalten bleibt, pflegen Freiwillige das südliche Bord des Grendelbachbeckens. Jede/r kann beim Stutzen wuchernder Pflanzen mithelfen.

    Kontakt: Röbi Graf, roebi.graf@bluewin.ch, Tel. 079 530 87 19


Rothirsche wandern gerne und viel. Oft versperren aber Bauten den Weg. © Eric Dragesco (Pro Natura)

Tier des Jahres 2017: Der Rothirsch

Rigorose Jagd und Waldzerstörung hatten den Rothirsch in der Schweiz vor 150 Jahren ausgerottet. Nachdem sich die Bedingungen gebessert hatten, kehrte er aus Österreich in unser Land zurück. Heute leben in der Schweiz wieder 35 000 Tiere. Allerdings bleiben die von Osten eingewanderten Hirsche auf die Alpen und Voralpen beschränkt. Der Jura wurde von Frankreich … Tier des Jahres 2017: Der Rothirsch weiterlesen

Bild: Michael Gerber (BirdLife Schweiz)

Vogel des Jahres 2017: Die Wasseramsel

Birdlife Schweiz hat die Wasseramsel zum Vogel des Jahres 2017 gekürt. Sie ist der einzige Singvogel, der seine Nahrung weitgehend tauchend sucht. Sie lebt gerne an rasch fliessenden, klaren Bächen und Flüssen mit grossen Steinen und kiesigem Bachbett. Hier findet sie ihre bevorzugte Nahrung: Larven von Köcherfliegen, Eintagsfliegen, Steinfliegen und Kriebelmücken. Im Winter weicht sie … Vogel des Jahres 2017: Die Wasseramsel weiterlesen


Wildbienenlarven gegrillt

Weltweit ist man auf der Suche nach alternativen Lebensmitteln. Bevölkerungswachstum und Klimawandel führen zu Lebensmittelknappheit, so könnten gegrillte Heuschrecken, Mehlwurm-Muffins und andere Köstlichkeiten schon bald auf dem Speiseplan stehen. In Effretikon grillt man bereits die Larven von Wildbienen, wenn auch nicht zum Verzehr.

Nistplatz als Brennholz

Gross war die Überraschung als bei einem Rundgang am Hochwasserrückhaltebecken in Effretikon das Wildbienenhaus bis auf einen Backstein und einige Ziegel leer war. Alles Holz ist verschwunden so war es naheliegend dass es beim naheliegenden Grillplatz zu finden ist. So war es auch, zum Teil verbrannt, aber noch dümmer, nur angebrannt da man offenbar zu viel Brennholz hatte. Die im Holz überwinternden Larven haben das sicher nicht überlebt.

Leeres Bienenhotel (Photo: Röbi Graf)
Das Holz mit den Nistgelegenheiten…
Bienenhotel als Brennholz (Photo: Röbi Graf)
…ist zu Brennholz geworden

Photos: Röbi Graf

Rund 600 Bienenarten gibt es in der Schweiz. Die meisten Leute kennen aber nur die Honigbienen. Von den Wildbienen ist etwa die Hälfte bedroht. Diese nisten als unauffällige Einsiedler in Holz, Pflanzenstängel, in Böden und Schneckenhäuser. Mit dem Wildbienenhaus am Grendelbach stellen wir ihnen eine Nistgelegenheit zur Verfügung die rege benutzt wird. Offensichtlich bieten die vielen unterschiedlichen Pflanzen im Rückhaltebecken einen geeigneten Lebensraum. Leider sind die Nistgelegenheiten nun zerstört. Holz und Stängel sammeln, die Löcher bohren und das Wildbienenhaus wieder ausrüsten ist mit Arbeit verbunden, aber machbar. Die verlorene Brut aber ist nicht mehr zu ersetzen und sicherlich werden wir im nächsten Jahr einige Wildbienen vermissen mit allen Konsequenzen die ein solcher Verlust mit sich bringt.

Keine Frucht ohne Bestäuber

Inzwischen ist bekannt dass Honigbienen alleine die Bestäubung der Pflanzen nicht sicherstellen können. Wildbienen und andere Insekten haben nach neuesten Forschungen eine weitaus grössere Bedeutung. Hoffen wir, dass die gedankenlosen Täter daran denken wenn sie das nächste Mal in einen Apfel statt in eine Wurst beissen oder den Apfel noch bezahlen können wenn bei uns die Blüten wie in China von Hand bestäubt werden müssen.


Hausbesetzung im Tierreich!

So war's nicht gedacht: Kleiber hat einen Eulenkasten besetzt und zugemauert! (Photo: Silvio Grauwiler)
So war’s nicht gedacht: Kleiber hat einen Eulenkasten besetzt und zugemauert! (Photo: Silvio Grauwiler)

Beim Öffnen zur Reinigung des Kastens wird der ganze Umfang der Besetzung offensichtlich: Der Kleiber wurde von Bienen vertrieben!

Kleiber und Bienen besetzen Eulennistkasten
Kleiber und Bienen besetzen Eulennistkasten

Bilder Galerie

Impressionen vom Wildert Arbeitseinsatz mit pro Natura im Herbst 2015